18. September 2021 / 20:12 Uhr

Freiburg-Trainer Streich mit bemerkenswerter Pressekonferenz nach Spiel in Mainz: "Abartig geärgert"

Freiburg-Trainer Streich mit bemerkenswerter Pressekonferenz nach Spiel in Mainz: "Abartig geärgert"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Freiburg-Trainer Christian Streich war nach der Nullnummer gegen Mainz 05 angefressen.
Freiburg-Trainer Christian Streich war nach der Nullnummer gegen Mainz 05 angefressen. © IMAGO/Jan Huebner
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Christian Streich geriet auf der Pressekonferenz nach dem Spiel bei Mainz 05 in Fahrt und äußerte harte Kritik. Ziel seiner Worte waren aber weder der Gegner oder der Schiedsrichter. Der Trainer des SC Freiburg nahm sich selbst ins Visier.

Christian Streich hat nach dem 0:0 bei Mainz 05 einen bemerkenswerten Auftritt auf der Pressekonferenz gezeigt. Er habe sich "die letzten zwei Tage abartig geärgert", sagte der Trainer des SC Freiburg sichtlich aufgebracht. Grund für seinen Zorn war jedoch nicht der Auftritt seiner Mannschaft, die Leistung eines Schiedsrichters oder ein etwaiges Fehlverhalten einer anderen Person. Streich war schlicht über sich selbst frustriert, da er den Gegner vor der Partie als Anwärter auf einen Europapokal-Platz bezeichnet hatte. Eine Aussage, die er nun bereue, versicherte der Coach und machte klar, dass er mit seinen Worten keinesfalls für Unruhe bei den Mainzern habe sorgen wollen.

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"Dieser Scheiß jetzt, am fünften Spieltag über den Europapokal zu reden", polterte Streich. Ihn selbst hätte es "wahnsinnig aufgeregt, wenn das von irgendwo gekommen wäre. Genau das habe ich gemacht." Schließlich könnten die Mainzer "alles gebrauchen, aber nicht so ein Zeugs von einem anderen Trainer, der nicht genug nachgedacht und sich zu so einem Blödsinn hinreißen lassen hat." Er wolle sich bei "allen Mainzer Verantwortlichen entschuldigen."

Sein Mainzer Kollege Bo Svensson verfolgte Streichs Selbstanklage mit einem Lächeln. "Keine Sorge, Christian. Ich nehme die Entschuldigung an", meinte der Däne und nahm Streich dessen Bedenken. Er habe die Aussagen ohnehin als Lob und Ausdruck des Respekts verstanden.