27. Juni 2022 / 22:09 Uhr

Leverkusen-Sportdirektor Rolfes bewertet Bayern-Transfer von Mané: "Am Ende schießt Geld auch Tore"

Leverkusen-Sportdirektor Rolfes bewertet Bayern-Transfer von Mané: "Am Ende schießt Geld auch Tore"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leverkusen-Sportdirektor Simon Rolfes (r.) befürwortet den Transfer von Sadio Mané zum FC Bayern.
Leverkusen-Sportdirektor Simon Rolfes (r.) befürwortet den Transfer von Sadio Mané zum FC Bayern. © IMAGO/Lackovic/Revierfoto (Montage)
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Simon Rolfes hält den Wechsel von Sadio Mané zum FC Bayern für wichtig für das Image der gesamten Bundesliga. Der Sportdirektor von Bayer Leverkusen sieht die Münchner auch deswegen wieder als klaren Titel-Favoriten. 

Der Transfer von Sadio Mané zum FC Bayern wird auch von der Konkurrenz aus der Bundesliga überwiegend positiv bewertet. "Die Attraktivität einer Liga hängt auch an den Einzelspielern", sagte Simon Rolfes, Sportdirektor von Bayer Leverkusen gegenüber dem Kicker. Deshalb seien Spieler vom Format des Senegalesen "auch wichtig" für das Image.

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Die größten Spieler "wie Cristiano Ronaldo haben mehr Follower in den sozialen Medien als die Vereine. Daran sieht man, welche Strahlkraft Spieler im heutigen Medienzeitalter haben. Auch in dieser Hinsicht ist Mané für die Liga ein Gewinn", erklärte der Nachfolger von Rudi Völler bei der "Werkself".

Rolfes lobte Mané zudem als einen "absoluten Topspieler". Er habe "in den vergangenen Jahren immer geliefert, wurde Champions-League-Sieger, Afrikas Fußballer des Jahres – er ist eine große Nummer." Die Verpflichtung sei ein Zeichen und unterstreiche für Rolfes noch einmal "die Möglichkeiten von Bayern München. In der Bundesliga sind sie die Einzigen, die sich an so einen Spieler heranwagen können."

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Deshalb sind die Münchener aus Sicht des 40-Jährigen auch in der neuen Bundesliga-Saison der klare Titelkandidat - ganz unabhängig davon, ob der wechselwillige Top-Torjäger Robert Lewandowski bleibt oder nicht: "Und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Am Ende schießt Geld auch Tore. Und bei dem Vorsprung, den die Bayern beim Gehaltsbudget haben, werden sie auch diese Saison aus der Poleposition ins Rennen gehen."

Mit einer Titel-Ansage hält sich der neue starke Mann von Leverkusen daher auch zurück: "Die Bayern haben zehn Jahre lang mehr als 80 Punkte geholt. Es macht keinen Sinn für uns, sich mit Bayern München zu beschäftigen", so Rolfes. Man müsse die Realitäten akzeptieren, aber auch an sich selbst glauben und ambitioniert denken. "Nur wer groß denkt, wird auch Großes erreichen."

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