15. Oktober 2021 / 15:22 Uhr

Personalsorgen werden bei den Schaumburger Bezirksligisten kleiner

Personalsorgen werden bei den Schaumburger Bezirksligisten kleiner

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Julian Lattwesen (rechts) und der MTV Rehren A/R wollen sich im Derby gegen den TSV Hagenburg durchsetzen. © Uwe Kläfker
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Die Schaumburger Bezirksligisten müssen am Wochenende wieder ran. Mit dabei ist dann das Duell der beiden erstplatzierten Teams zwischen dem TSV Hagenburg und dem MTV Rehren A/R.

War es die überraschende Heimniederlage oder ist es die Nervosität vor dem Gipfeltreffen mit dem MTV Rehren A/R. Felix Dyck, Trainer des TSV Hagenburg, bewertete in der Woche das spielerische Niveau der hiesigen Bezirksligastaffel jedenfalls ungewohnt deutlich. „Es ist schlecht, es ist in vielen anderen Staffeln höher, fast alle Spiele werden allein über den Kampf entschieden“, sagt er. „Egal, wie es individuell läuft, wir werden uns im Frühjahr allesamt warm anziehen müssen.“

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TSV Hagenburg - MTV Rehren A/R (So., 15 Uhr):

Auch wenn fußballerisch vielleicht kein Leckerbissen zu erwarten ist, wird das Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten TSV Hagenburg gegen Spitzenreiter MTV Rehren A/R mit Sicherheit eine spannende Angelegenheit, davon sind beide Trainer überzeugt. „Es waren immer packende Spiele gegen Rehren“, sagt Dyck. Es werde auch diesmal ein ganz heißer Tanz. Seine Elf sei in der Pflicht, die Pleite vom letzten Sonntag zu korrigieren. „Das ist ein Nachteil für uns“, glaubt Raphael Idel vom MTV Rehren A/R. „Hagenburg will Wiedergutmachung, das wird brisant, das wird ein großer Kampf.“ Personell hat die Pause beim MTV Rehren A/R wenig geändert. Hinter dem Einsatz etlicher Spieler stehe ein Fragezeichen, sagt Idel. „Wir werden aber schlagkräftig auftreten.“


SC Rinteln - TuS SW Enzen (So., 15 Uhr):

Natürlich seien seine Spieler über das bisherige Abschneiden enttäuscht und natürlich habe sich der SC Rinteln in Anlehnung an die letzte Saison mehr ausrechnet. „Aber die Mannschaft will immer noch jedes Spiel gewinnen, ist nicht frustriert“, berichtet Trainer Uwe Oberländer vor dem Heimspiel des SC Rinteln gegen den TuS SW Enzen. „Wir hoffen, dass auch wir bald wieder mehr Spielglück haben und sich unsere Effizienz verbessert“, sagt er. Sein System wolle der SC Rinteln jetzt aber nicht überstürzt über den Haufen werfen. Bei ihm steht hinter dem Einsatz von Jonas Kütemeyer und Torben Maibaum ein Fragezeichen. Wieder dabei sind Dominik Schrader und Benno Fahrenkamp. Beim TuS SW Enzen fällt die miserable Torausbeute ins Auge. Die nur sechs Treffer sind Negativrekord. „Die Chancen sind da“, rätselt auch Trainer Fabian Stapel. „Besser wird es vielleicht, wenn wir auch mal das 1:0 machen.“ Die Personalsituation beim Tabellenfünften hat sich verbessert. „Ich kann fast aus dem Vollem schöpfen“, meldet Stapel.

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VfL Münchehagen - TSV Algesdorf (So., 15 Uhr):

Der TSV Algesdorf scheint langsam wieder gut in Gang zu kommen. Aus vier Spielen holte der Tabellenvierte acht Punkte, bei nur einem Gegentor. „Das war der unberechtigte Elfmeter in Bückeburg“, ärgert sich Trainer Timo Nottebrock. Es mache sich positiv bemerkbar, dass viele wichtige Spieler wieder dabei sind und er freue sich, dass auch die Algesdorfer Leidenschaft zuletzt wieder sichtbar gewesen sei. „Beim VfL Münchehagen wollen wir die Serie fortsetzen“, kündigt Nottebrock an. Für deren Schlüsselspieler Björn Lindemann lasse man sich was einfallen. „Für die Aufgabe haben wir viele geeignete Spieler zur Verfügung“, sagt er. Mit Spielern wie David Glawion oder Tristan Otto ist die Ausfallliste immer noch lang. Dafür steht aber Lukas Willann nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung